An der Experimentierstation der AG Robotech des Hermann-Staudinger-Gymnasiums Erlenbach konnten die Nachwuchsforscher das Programmieren von Lego-Robotern ausprobieren. Foto: Hochschule Aschaffenburg
An der Experimentierstation der AG Robotech des Hermann-Staudinger-Gymnasiums Erlenbach konnten die Nachwuchsforscher das Programmieren von Lego-Robotern ausprobieren. Foto: Hochschule Aschaffenburg

Gelb leuchtende Salzgurken

Kleine Experimentierstationen betreut durch Schülerinnen und Schüler, Laborbesuche, eine Vorlesung zum Thema „Der elektrische Widerstand“ sowie die Show der Physikanten – das waren die Programmpunkte des ersten „MINT-Erlebnistags“, der am Freitag, 2. Juni 2017, auf dem Campus der Hochschule Aschaffenburg stattfand. An der Experimentierstation der AG Robotech des Hermann-Staudinger-Gymnasiums Erlenbach konnten die Nachwuchsforscher zum Beispiel das Programmieren von Lego-Robotern ausprobieren.

MINT

Sechs Gymnasien und Realschulen, die im „MINT-Netzwerk Bayerischer Untermain“ aktiv sind, waren der Einladung der Hochschule Aschaffenburg und der Regionalmanagement-Initiative Bayerischer Untermain gefolgt und besuchten den MINT-Erlebnistag. Die Schüler/innen der 5. und 6. Klassen für MINT (MINT = Mathematik – Informatik – Naturwissenschaften – Technik) zu begeistern, das war das Ziel des Aktionstages.

Mitmachen

Im großen Messezelt, das parallel auch für den „Tag der (dualen) Ausbildung“ der Hochschule genutzt wurde, erwartete die Schüler ein buntes Mitmachprogramm an insgesamt vier Experimentierstationen, die zum Großteil von den beteiligten Schulen organisiert und von Schülern bzw. Schülerinnen betreut wurden. Aber auch die Agentur für Arbeit und das MINT-Projekt expirius der Joachim & Susanne Schulz Stiftung boten eine Experimentierstation an. Im Rahmen der Stationen erhielten die Schüler/innen beispielsweise die Möglichkeit, sich beim Bau einer Riesen-Murmelbahn zu beteiligen, Roboter mit Lego Mindstorms zu programmieren, den Bernoulli-Effekt kennenzulernen oder kniffelige Knobelspiele zu lösen.

Hörsaal-Atmosphäre

Einen ersten Eindruck echter Hörsaal-Atmosphäre bekam das junge Publikum in der Vorlesung von Professor Hinrich Mewes zum Thema „Der elektrische Widerstand“. Auch der Besuch von Laboren der Hochschule stand auf dem Programm. So konnten die Nachwuchsforscher zum Beispiel das Labor für Beschichtungstechnik oder das Labor für Messtechnik, Sensorik und Aktorik besuchen und erhielten dort Einblicke in faszinierende MINT-Themenbereiche.

Physikanten

Physikalische Phänomene und verblüffende Experimente gab es auch in der Show der „Physikanten & Co“ zu sehen. So versetzten beispielsweise ein Feuertornado in einem drehbaren Zylinder aus Drahtgewebe und eine glühende Salzgurke das junge Publikum ins Staunen. Fasziniert verfolgte es, wie die Physikanten & Co vermeintlich ‚schwere‘ Wissenschaft leicht und vergnüglich präsentierten.

Fiat Lux

Auflösung der Frage „Warum beginnt die Salzgurke gelb zu leuchten?“ Eine ganz normale Salzgurke wird zwischen zwei Gabeln eingespannt, die an das normale Stromnetz angeschlossen werden. Die Gurke beginnt gelb zu leuchten!

Veranstalter des „MINT-Erlebnistags“

Die Projektidee „MINT-Erlebnistag“ wurde von der Hochschule Aschaffenburg und der Regionalmanagement-Initiative Bayerischer Untermain entwickelt, die sich im Rahmen des MINT-Erlebnistags als Kooperationspartner der Hochschule aktiv an der Projektumsetzung beteiligte. Weiterhin wurden bei der Programmentwicklung frühzeitig Schulen aus der Region eingebunden, um gemeinsam ein attraktives und zielgruppengerechtes Programm auf die Beine zu stellen.

Der Artikel beruht auf einer Veröffentlichung der Hochschule Aschaffenburg. 

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