Lernen. Foto: Pascal Höfig
Lernen. Foto: Pascal Höfig

Unsere 5 besten Lerntipps gegen Prüfungsstress

Wie in jedem Semester steht die verabscheuungswürdige Prüfungsphase an. War diese zu Beginn des Semesters noch in weiter Ferne gelegen, ist sie mittlerweile so bedrohlich nah gekommen, dass sie vielen Studenten schlimmste Bauchschmerzen bereitet.

Unser Tipp: Bloß nicht unterkriegen lassen! Ganz egal, wie groß der Berg an Arbeit zu Beginn der Lernphase auch erscheinen mag, mit diesen Tipps aus unserer Redaktion lässt sich auch die ätzendste Prüfungsphase überleben. Wie immer in dieser Kategorie gilt, dies sind unsere Tipps und über weitere Ideen freuen wir uns in den Kommentaren.

Vielleicht doch früher anfangen

„Ich kann nicht vorzeitig mit dem Lernen anfangen, ich brauche den Druck“ – die wohl beliebteste Ausrede der Studis um die Bücher noch so lange wie möglich geschlossen zu lassen. Natürlich, kann man sich ab und an auf das Kurzzeitgedächtnis verlassen, dennoch bleiben bei dieser Lernmethode die Themen nur in den wenigsten Fällen auch wirklich dauerhaft im Kopf. Dazu kommt, dass bei der zeitgleichen Vorbereitung auf mehrere Prüfungen, es fast unmöglich ist alle wichtigen Dinge verlässlich zu behalten. Also gilt es, den inneren Schweinehund zu überwinden und möglichst früh mit der Vorbereitung zu beginnen!

Kleine Belohnungen

„Wofür lerne ich eigentlich?“- mitunter eine der Fragen, die man sich in der Prüfungsphase am häufigsten stellt. Das Ende des Studiums und damit der wohlverdiente Abschluss, liegt für viele noch so weit entfernt, dass hier nichtmal ein Quäntchen Motivation zum Lernen aufkommt. Da ist dann auch die Aussicht auf eine gute Note manchmal nicht Motivation genug und erfordert stärkere Reize. Kleine Belohnungen können die Motivation wieder ankurbeln und die nervenzehrende Prüfungsphase erträglicher machen. Hierbei ist es sinnvoll, sich Belohnungen zu überlegen die motivieren und Spaß machen. Sobald dann ein Etappenziel erreicht wird, gönnt man sich zum Beispiel einen Spaziergang mit den Freunden zum Schloss Johannisburg und genießt den Ausblick oder was richtig leckeres zu Essen.

Lernplan

Man ist chaotisch und lernt mal dies und mal jenes? BR Alpha empfiehlt: Erstellt einen Zeitplan und lernt effektiv und mit System. Notiert zunächst alle zu lernenden Themen und überlegt Euch wie umfangreich welcher Stoff ist. Danach verteilt man den Lernstoff auf die Wochen und Tage bis zu den Prüfungen. Themen, die Euch leichter fallen und die Ihr bereits beherrscht beanspruchen weniger Zeit als umfangreichere Inhalte. Stellt „Hass“-Fächer nicht hintenan, es nimmt den Druck wenn man diese zügig abarbeitet. Plant ebenfalls kleine Pausen in den Zeitplan ein, denn diese sind wichtig um Euren Körper zu entspannen und das Gehirn mit frischem Sauerstoff zu versorgen.

Regelmäßige Pausen 

Ein Päuschen muss auch mal sein. Bei all dem vielen Lernstress ist es wichtig ab und an mal eine Arbeitspause einzulegen. Kurze Pausen in denen man dem Körper ein paar Minuten gibt um sich zu entspannen und in denen man das Gehirn wieder mit neuem Sauerstoff versorgt, sind wichtig um die Produktivität hoch zu halten. Bei der Sauerstoffzufuhr gilt: Entweder Fenster auf und Stoßlüften oder noch viel besser: Einfach selbst eine Weile an der frischen Luft verbringen – in Kombination mit Bewegung gleich doppelt gut. Wie wäre es mit einer Runde joggen am Main? Danach geht das Lernen gleich nochmal so gut.

Angenehme Lernumgebung

Lärm und permanente Störungen sind Gift für den Erfolg beim Lernen. Ein ruhiger Raum, ohne Ablenkung in der unmittelbaren Umgebung legen den Grundstein für ideale Lernbedingungen. Auch auf das geliebte Smartphone sollte man in der aktiven Lernzeit mal verzichten und es wenigstens bei Seite legen, wenn nicht sogar ganz ausschalten. Falls man zu Hause plötzlich vom Gefühl überrannt wird, die Küche müsse unbedingt mal wieder geputzt werden oder das Zimmer benötige einen neuen Anstrich, verlegt den Lernort besser in die Uni-Bibliothek. Dort findet man wenig, was von den Büchern ablenkt und die Lernzeit wird effektiv genutzt.

Trotz allem: Ruhig bleiben

Panik vor Prüfungen führt zu nichts. Lasst Euch, wenn möglich, nicht von Kommilitonen anstecken, die den ganzen Hörsaal mit Nervosität verrückt machen. Haltet Euch halbwegs an den Lernplan, motiviert Euch immer wieder aufs Neue und bleibt entspannt und positiv – dann geht bestimmt auch in dieser Klausurenphase nichts schief.

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