Die A3 in Richtung Aschaffenburg. Foto: Pascal Höfig
Die A3 in Richtung Aschaffenburg. Foto: Pascal Höfig

Unfall aufgrund medizinischer Ursache: Fahrer vor Ort verstorben

MAINASCHAFF/A3. Am Samstagmorgen gegen 09:15 Uhr gingen bei der Polizei mehrere Mitteilungen über einen Gliederzug ein, welcher über eine längere Wegstrecke zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg-Ost und Aschaffenburg mehrmals die Außenleitplanke touchiert hätte und schließlich auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen sein soll.

Sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen

Unfallzeugen erkannten den Ernst der Lage und eilten dem Fahrer sofort zu Hilfe. Die umsichtigen Ersthelfer holten den Fahrer aus dem Führerhaus und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen.

Der hinzukommende Rettungsdienst und der Notarzt übernahmen die weitere Reanimation. Diese musste jedoch nach kurzer Zeit erfolglos abgebrochen werden.

Der 61jährige tschechische Lkw-Fahrer verstarb an der Unfallstelle.

Rückstau auf der A3

Die Autobahn musste für ca. 15 Minuten voll gesperrt werden. Danach konnte der linke Fahrstreifen und später auch der mittlere Fahrstreifen für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Es kam zu einem Rückstau von ca. 5 km Länge. Der Gliederzug wurde von einem hinzugerufenen Abschleppdienst abgeschleppt.

Am Gliederzug entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 7.500 Euro. Die Außenleitplanke war auf einer Länge von ca. 1,5 km mehrfach stark beschädigt.

Es wird von einem vorläufigen Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro ausgegangen. Die Absicherung der Unfallstelle wurde zunächst durch die Feuerwehren aus Mainaschaff und Aschafffenburg-Damm übernommen.

Nach der Begutachtung der Schäden an der Außenleitplanke wurde die weitere Absicherung durch die Autobahnmeisterei Hösbach gestellt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken.

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