Lernen. Foto: Pascal Höfig
Lernen. Foto: Pascal Höfig

5 Ersti-Typen, die jeder in Aschaffenburg kennt

Wir alle kennen sie alle: Die Erstis! Momentan sind die 900 Studienanfänger in Aschaffenburg an jeder Ecke der Stadt zu finden. Doch wie kann man sie eigentlich unterscheiden? Vom Ur-Aschaffenburger bis hin zum Heimfahrer, vom Chaoten bis zum Musterstudenten – es gibt tatsächlich verschiedene Typen, die dem ein oder anderen bestimmt schon einmal in Aschaffenburg begegnet sind.

Ur-Aschaffenburger

Der Ur-Aschaffenburger kennt sich an jeder Ecke aus und hat den Durchblick, was alles so in Aschaffenburg geht. Er weiß, wo man gut Essen gehen kann, dass man sich im Aschaffenburger den Zuckerschock nach den Vorlesungen holen kann oder was man in Aschaffenburg unbedingt gesehen haben muss. Mit der Clubszene ist er bestens vertraut: Er weiß, in welche Clubs man unbedingt rein sollte oder welche man eher meidet. Wenn man also den genauen Plan von Aschaffenburg kriegen will, dann sollte man sich an den Ur-Aschaffenburger halten. Denn der zeigt, wo es lang geht!

Heimfahrer

Der Heimfahrer kommt aus einem Dorf, das nicht allzu weit weg von Aschaffenburg entfernt liegt, z.B. aus Mömlingen im Landkreis Miltenberg. Entweder pendelt er jeden Tag oder er hat sogar seine eigene Wohnung in Aschaffenburg, aber nutzt jede Möglichkeit, um heimzufahren. Er will schließlich möglichst viel Zeit mit seiner Familie und in seiner Dorfgemeinschaft verbringen. Bei ihm fragt man sich, warum er überhaupt studiert, wenn er später sowieso keinen Job im Bereich seines Studiums in seinem Dorf findet. Da hätte er doch besser gleich eine Ausbildung Nähe seines Dorfes gemacht, um dort dann auch arbeiten zu können.

Chaot

Der Chaot ist gerade frisch von Hotel Mama ausgezogen und muss jetzt den Haushalt plötzlich und alles weitere selber machen, was im totalen Chaos endet. Er ist stolz darauf, dass ihm niemand mehr sagen kann, dass er seine dreckigen Teller sofort weg räumen soll. So kostet er seine Freiheit in vollen Zügen auf den Kosten seiner Mitbewohner aus. Vom Chaoten gibt es dann noch eine feierwütige Variante. An die sollte man sich halten, wenn man die ersten Wochen des Studiums in Aschaffenburg so richtig abfeiern will.

Opa

Dann ist da der Opa inmitten von frisch gebackenen Abiturienten. Er hat schon eine Berufsausbildung abgeschlossen und sein Abi aufwändig über eine Abendschule während des harten Arbeitens nachgeholt. Jetzt hat er sich dazu entschieden, noch zu studieren, um noch mehr aus seinem Leben zu machen. Der Opa ist der Erfahrene unter allen Erstis und hat auf jeden Fall schon einen Peil vom Leben.

Musterstudent

Der Musterstudent ist in allen Vorlesungen und schreibt fleißig alles mit, was der Prof redet. Rund ums Studium kennt er sich aus und ist für alle Kommilitonen der erste Anlaufpunkt, wenn es um das Besorgen von Mitschriften oder um die Klausurenvorbereitung geht. Er ist auch eine Art Besserwisser, mit dem man sich besser nicht anlegen sollte, weil das sonst in einer unendlichen Diskussion enden würde.

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