Mülltonnen. Foto: Pascal Höfig
Mülltonnen. Foto: Pascal Höfig

Too Good To Go – die App gegen Lebensmittelverschwendung

In Deutschland landen jedes Jahr Millionen von Tonnen Lebensmittel im Müll. Auch bei deutschen Gastronomie-Betrieben und Supermärkten kommt so einiges in die Tonne, obwohl es eigentlich noch gut wäre. Um dieser sinnlosen Verschwendung entgegenzuwirken, hat 2015 ein dänisches Start Up getreu dem Motto „Zu gut zum Wegschmeißen“ die App „Too Good To Go“ entwickelt.

Wie funktioniert’s

In der App können Restaurants, Cafés, Bäckereien, Supermärkte usw. übrig gebliebenes Essen für einen geringeren Preis online stellen. Die Konsumenten können es dann kurz vor Ladenschluss abholen und somit vor der Tonne retten. Bezahlt wird via Paypal oder Kreditkarte. Die Preise drehen sich meistens um ein paar Euro, wovon 1 € an „Too Good To Go“ geht, die für Bereitstellung des Services genutzt wird. Die App an sich ist für Betriebe und Konsumenten kostenlos.

Too Good To Go in Aschaffenburg

Schon über 5.000 gastronomische Betriebe und ca. 3 Mio. Nutzer machen mit. Auch in der Aschaffenburger Region gibt es Betriebe: Der Rewe Golbik in Bessenbach und in Mömbris bietet regelmäßig Lebensmittelpakete in der App zum kleinen Preis an. So kann man zum Beispiel Molkereiprodukte, die kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum sind, Backwaren, Obst & Gemüse zweiter Wahl (z. B. überreifes) abholen oder sich an der Salatbar Portionen selbst zusammenstellen. Das Angebot variiert von Tag zu Tag. So können einige Lebensmittel vor der Tonne gerettet werden. Wäre dieses Konzept nicht auch was für mehr gastronomische Betriebe und Supermärkte in Aschaffenburg?

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