Symbolbild Erkältung - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Erkältung - Foto: Pascal Höfig

Influenza-Welle in Aschaffenburg: So schützt man sich vor Infektion

Influenza, Grippe, Erkältung – diese Worte sind derzeit auch in Aschaffenburg in aller Munde. In der kalten Jahreszeit sind die Erreger nun mal am meisten verbreitet und die Wartezimmer der Ärzte voll, voller, am vollsten! Während eine Erkältung zwar nervt, ist sie in der Regel nach einigen Tagen gut überstanden. Anders verläuft meist die Influenza, eine Viruserkrankung, der die Atemwege befällt und dabei mit hohem Fieber, Schwäche und extremen Krankheitssymptomen einhergeht – und für geschwächte und ältere Menschen sogar tödlich enden kann.

Bereits mehr Meldungen als im letzten Jahr

Dem Aschaffenburg Gesundheitsamt liegen aktuell 182 Labormeldungen zum Nachweis von Influenzaerkrankungen vor (Stand Ende Februar). Im letzten Jahr waren es insgesamt nur 167. Das bedeutet, die Meldungen haben nach zwei Monaten bereits die Jahreszahlen des vergangen Jahres überschritten. 

„Bekanntermaßen spiegeln diese Zahlen aber nicht den tatsächlichen Bestand an Erkrankungen wieder, weil nicht jeder Erkrankte labortechnisch auf Influenza untersucht wird, da der Labornachweis nichts an den Behandlungsoptionen ändert“, fügt das Gesundheitsamt Aschaffenburg hinzu.

Tipps, wie man sich und andere vor einer Infektion schützt

Das Gesundheitsamt empfiehlt die Schutzmaßnahmen und allgemeinen Hygieneregeln, die auch das Robert-Koch-Institut aufführt, zu beachten:

  • Häufiges Händewaschen mit Seife
  • In den Ärmel husten oder niesen, um die Ausbreitung der infektiösen Tröpfchenwolken zu begrenzen
  • Verwendung von Papiertaschentüchern, die nur einmal benutzt werden
  • Wer die Hände von den Schleimhäuten der Nase, des Mundes und der Augen fernhält, schützt sich vor Infektionen
  • Temperaturangepasste Kleidung sowie ein allgemein stärkender Lebenswandel mit gesunder Ernährung, ausreichend Schlaf und Abhärtung des Körpers tragen zur Gesundheit bei
  • Kranke sollten im eigenen Interesse, aber auch im Interesse ihrer Mitmenschen zu Hause bleiben
  • Abstand halten als eine der wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen: Ansteckung erfolgt am ehesten dort, wo viele Menschen zusammen kommen, wie in Einkaufszentren, öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch bei Festlichkeiten

Einen hundertprozentigen Schutz gibt es dabei natürlich nicht. Daher wünschen wir Euch, dass Ihr gut durch die Grippezeit kommt – und für alle, die es bereits erwischt hat: Gute Besserung!

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