Foto: Pascal Höfig
Foto: Pascal Höfig

Auf der Suche nach der sagenumwobenen Teufelsmühle festgefahren

Ein nicht alltäglicher Notruf ereilte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken am Samstagabend gegen 23.00 Uhr aus dem Bereich der Teufelsmühle in Geiselbach (Lkr. Aschaffenburg).

Informationen zur Teufelsmühle und deren Mythos

Wie sich einige Zeit später herausstellte, hatte sich ein 50jähriger Familienvater aus dem Landkreis Miltenberg zusammen mit seiner Tochter und derer beiden Freunde in den Kahlgrund aufgemacht, um dem sagenumwobenen Mythos der Teufelsmühle auf den Grund zu gehen, nämlich im gleichnamigen Teufelsgrund.

Mythos oder Zufall?

Da man aufgrund eines Berichts eines ortsansässigen Fernsehsenders von dem gruseligen Ort gehört hatte, um den sich noch heute zahlreiche Sagen ranken, wollte man diesen, trotz fehlender Ortskenntnis, des nächtens aufsuchen. Hierbei führte die Fahrt durch den tiefsten Wald und aufgeweichten Boden. Letztendlich fuhr sich das Fahrzeug an einem Hang ca. 15 cm tief im Matsch fest.

Nachdem die nunmehr Hilfesuchenden geortet werden konnten, kamen die hilfreichen Polizeibeamten der Polizei Alzenau kurze Zeit später mit einem geländegängigen Allradfahrzeug vorbei, sammelten die „Gestrandeten“ ein und brachten diese zur Dienststelle.

Heimreise mit dem Taxi

Vor dort aus konnten alle wohlauf ihre Heimreise mit dem Taxi antreten. Bei der Bergung des Pkw konnte jedoch auch die Polizei nicht weiterhelfen, diese muss bei Tage mit einem Traktor erfolgen.

Ob es sich hierbei nun auch um einen der typischen Unglücksfälle im Zusammenhang mit den Sagen der Mühle handelt, der Teufel hier gar sein Spiel trieb oder das Ganze einfach nur dem Wettergott der letzten Tage geschuldet ist, liegt gänzlich im Auge des Betrachters.

 

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