Airbnb. Symbolfoto: Pascal Höfig
Airbnb. Symbolfoto: Pascal Höfig

Airbnb: Welche Richtlinien gibt es in Aschaffenburg?

In Deutschland gab es im vergangenen Jahr über Airbnb 68.000 aktive Gastgeber. Diese haben zwei Millionen Gäste beherbergt. Die durchschnittliche Anzahl, in denen ein Gastgeber seine oder ihre Wohnung teilt, beträgt 25 Nächte. Doch für viele bringt die Plattform nicht nur Vorteile mit sich. Eine gewisse Anzahl an Wohnungen fällt durch Zweckentfremdung auf dem Wohnungsmarkt weg. Dadurch wird die Wohnraumknappheit durch die Zweckentfremdung zusätzlich verstärkt. Die Gesetze für Vermietungen über Airbnb regelt jede Stadt selbst. Gesetze und Bestimmungen, die für Vermieter relevant sind, fallen in mehrere Kategorien. Dazu gehören Baugesetze, Wohnraumschutzgesetze, Zweckentfremdungsverbotsgesetze und Steuergesetze. Was tun die Städte gegen Zweckentfremdung?

Das sagt die Stadt Aschaffenburg dazu:

Airbnb spielt in Aschaffenburg bislang keine große Rolle. Weder sind bei der Stadtverwaltung Beschwerden über Zweckentfremdungen von Wohnungen hinsichtlich einer gewerblichen Nutzung zur Vermietung über Airbnb bekannt, noch gab es hierzu Anfragen seitens der Bürgerinnen und Bürger. Richtlinien haben wir aus diesem Grund nicht. Aufgrund unserer Nähe zu Frankfurt haben wir einen recht großen Übernachtungsbedarf, das bedeutet ungefähr 80 Prozent unsere Gäste sind auf Geschäftsreise. Außerdem haben wir viele Gäste, die nur eine Nacht bleiben wie beispielsweise viele Radfahrer. Der Bedarf wird aber über unsere meist familiengeführten Hotels abgedeckt.

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