Müll Symbolbild. Foto: Dominik Ziegler.
Müll Symbolbild. Foto: Dominik Ziegler.

Unseriöser Aufruf zur Abfallsammlung im Stadtteil Strietwald

In den vergangenen Tagen wurden im Stadtteil Strietwald, aber eventuell auch in anderen Stadtteilen, Handzettel für eine „Sammlung einer ungarischen Familie“ an die Haushalte verteilt. Diese Sammlung soll am morgigen Dienstag, 30. Oktober, zwischen 12 und 20 Uhr durchgeführt werden. Gesammelt wird alles, was nicht mehr benötigt wird, auch Autos, Fahrräder und Elektrogeräte.

Sammlung nicht zulässig

Das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz weist darauf hin, dass diese Sammlung nicht zulässig ist, weil dem Amt keine erforderliche Anzeige vorliegt. Es kann deshalb nicht geprüft werden, ob die gesammelten Abfälle ordnungsgemäß und schadlos verwertet werden. Das Sammeln von Altfahrzeugen und Elektrogeräten ist außerdem generell verboten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass nur verwertbare Abfälle mitgenommen werden und der Rest am Straßenrand liegen bleibt. Oftmals werden bei derartigen Sammlungen unbrauchbare Gegenstände später aussortiert und auf Parkplätzen oder in der freien Landschaft entsorgt. Solche Abfälle müssen dann auf Kosten der Allgemeinheit beseitigt werden.

Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz als Ansprechpartner

Die Stadt Aschaffenburg empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, die Sammelaufrufe zu ignorieren und keine Gegenstände an den Straßenrand zu stellen. Bei Fragen oder Hinweisen steht das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz gerne zur Verfügung, Telefon 06021 / 330 1385. Verdächtige Sammelfahrzeuge können der Polizei unter der Notrufnummer 110 gemeldet werden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung von Carla Diehl.

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