Internet. Foto: Pascal Höfig
Internet. Foto: Pascal Höfig

Crowdfunding Plattform für gemeinnützige Projekte

Die Raiffeisenbank Aschaffenburg hat bereits letzten Mittwoch ein Projekt gestartet, das viele gemeinnützige Vereine und Initiativen freuen dürfte. Unter dem Motto „Viele schaffen mehr“ hat die Raiba eine digitale Crowdfunding-Plattform online gestellt.

Was ist Crowdfunding?

Crowdfunding existiert schon sehr lange im Internet und funktioniert ähnlich dem Spendenprinzip. Auf einer Online-Plattform stellen sich Projekte vor und formulieren ein finanzielles Ziel, welches es über die Spenden zu erreichen gilt. Unter der Domain www.aschaffenburg.viele-schaffen-mehr.de bietet die Raiffeisenbank nun die Möglichkeit Ideen zu realisieren, die wohl vorher mangels finanzieller Mittel nicht finanzierbar gewesen wären, so der Vorstand der Raiba gegenüber dem Main-Echo.

Gemeinnützige Prinzipien

Laut dem Main-Echo soll diese Spenden-Plattform vor allem für regionale Projekte eine lohnende Alternative werden sich zu finanzieren. Allerdings gibt es bei der Teilnahme einige Einschränkungen. Es würden nur Projekt angenommen, die soziale, caritative, kulturelle Ziele verfolgen und von öffentlichen Einrichtungen, Initiativen und Vereinen getragen werden. Die Projektsumme müsse zwischen 500 und 20.000 Euro liegen. Zudem könne nur wer im Geschäftsgebiet Aschaffenburg-Großostheim-Obernburg der Raiffeisenbank ansässig sei auf die Mittel der Spendenplattform zugreifen. Kunde müsse man allerdings nicht sein.

Fans sehr wichtig

Eine letzte Voraussetzung ist von den Fans der Projekte abhängig. Die Finanzierungsphase könne nur dann beginnen, wenn innerhalb von zwei Wochen ausreichend Fans gewonnen werden. Die Anzahl der Fans sei dabei von der Höhe der Projektsumme abhängig. Erst dann könne ein Projekt freigeschalten werden.

So funktionierts in Aschaffenburg

Erfüllt man die erwähnten Voraussetzungen wird die Finanzierungsphase freigeschaltet. Dem Main-Echo zufolge haben Projektinitiatoren dann 3 Monate Zeit das nötige Geld durch Spenden zu erreichen. Dabei werde jede Spende mittels eines Spendentopfs durch die Raiffeisenbank um den gleichen Beitrag erhöht. Verfehlt man jedoch das Ziel, erhalten alle Spender ihr Geld zurück.

Übrigens, gegenüber dem Main-Echo hebt der Vorstand der Raiba hervor, dass die Einrichtung und Betreibung der Plattform unentgeltlich gehandhabt wird.

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