Angriff mit einem Messer. Foto: Pascal Höfig
Angriff mit einem Messer. Foto: Pascal Höfig

Nach Auseinandersetzung mit Messer – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

KARLSTEIN AM MAIN, OT DETTINGEN, LKR. ASCHAFFENBURG. Während eines Besuchs soll am Montagabend ein 24-Jähriger seinen Gastgeber mit einem Messer verletzt haben. Nachdem die Polizeiinspektion Alzenau die ersten Ermittlungen in diesem Fall geführt hatte, wurde die Sachbearbeitung am Dienstag von der Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen. Inzwischen befindet sich der Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.

Schilderung des Tathergangs

Wie bereits von der Polizeiinspektion Alzenau berichtet, war es am Montagabend in einer Dettinger Wohnung zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Bekannten gekommen. Nach offenbar reichlichem Alkoholkonsum soll der 24-Jährige zu dem Messer gegriffen und damit seinen sieben Jahre älteren Kontrahenten am Kopf und an den Armen verletzt haben. Der 31-Jährige kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Die Alzenauer Polizei nahm den Tatverdächtigen, bei dem ein Alkoholschnelltest einen Wert von knapp zwei Promille ergab, vorläufig fest.

Nacht in Haftzelle verbracht

Nach der Durchführung einer Blutentnahme verbrachte der Festgenommene den Rest der Nacht in einer Haftzelle. Am Dienstag übernahm dann die Kripo Aschaffenburg die weiteren Ermittlungen, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt werden.

Wegen Verdachts auf versuchten Totschlag angeklagt

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte noch im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt. Dieser erließ gegen den 24-Jährigen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Nach der Eröffnung des Haftbefehls wurde der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die kriminalpolizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen dauern unterdessen weiterhin an.

Artikel beruht auf einer gemeinsamen Erklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg. 

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